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12. Diakoninnen und Diakone im theologisch-seelsorgerischen Dienst Fassung AVR-(K) A21

12. Diakoninnen und Diakone im theologisch-seelsorgerischen Dienst Fassung AVR-(K)

 

Vorbemerkungen:

1. Der Einzelgruppenplan gilt für Diakoninnen und Diakone mit abgeschlossener Fachhochschulausbildung bzw. gleichwertig anerkanntem Abschluß, die nach den Bestimmungen des Diakonen- und Diakoninnengesetzes der Evang. Landeskirche in Württemberg vom 23. Oktober 1995 (Abl. 56 S. 520) in das Amt der Diakonin bzw. des Diakons berufen sind.

2. Ein gleichwertig anerkannter Abschluß im Sinne der Vorbemerkung 1 ist der Abschluß einer kirchlich anerkannten Fachausbildung entsprechend § 3 des Diakonen- und Diakoninnengesetzes vom 23. Oktober 1995 (Abl. 56 S. 245).

3. Diakoninnen und Diakone, die die Tätigkeitsmerkmale einer anderen Berufsgruppe erfüllen, sind nach diesen Tätigkeitsmerkmalen eingruppiert.

Vergütungsgruppe Vb

1. Diakoninnen und Diakone mit entsprechender Tätigkeit

Vergütungsgruppe IVb

2. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie zu 1. nach zweijähriger Bewährung in Vergütungsgruppe Vb (Anm. 1)

3. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie zu 1. mit schwierigen Tätigkeiten (Anm. 2)

Vergütungsgruppe IVa

4. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie zu 1., deren Tätigkeit sich mindestens zu einem Drittel durch besondere Schwierigkeit und Bedeutung aus der Vergütungsgruppe IVb Fallgruppe 3 heraushebt

5. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie zu 1., deren Tätigkeit sich durch besondere Schwierigkeit und Bedeutung aus der Vergütungsgruppe IVb Fallgruppe 3 heraushebt

Vergütungsgruppe III

6. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie zu 5. nach vierjähriger Bewährung in Vergütungsgruppe IVa

7. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie zu 1., deren Tätigkeit sich durch das Maß der damit verbundenen Verantwortung erheblich aus der Vergütungsgruppe IVa Fallgruppe 5 heraushebt

Vergütungsgruppe II

8. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie zu 7. nach fünfjähriger Bewährung in Vergütungsgruppe III

 

Anmerkungen zu EGP 12

(1) Diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten nach sechsjähriger Tätigkeit in dieser Fallgruppe eine monatliche Vergütungsgruppenzulage in Höhe von 5 v. H. der Grundvergütung der Stufe 4 der Vergütungsgruppe IVb. Die Vergütungsgruppenzulage gilt bei der Bemessung des Übergangsgeldes (§ 39) als Bestandteil der Grundvergütung.

(2) Diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten nach vierjähriger Bewährung in dieser Fallgruppe eine monatliche Vergütungsgruppenzulage in Höhe von 6 v. H. der Grundvergütung der Stufe 4 der Vergütungsgruppe IVb. Die Vergütungsgruppenzulage gilt bei der Bemessung des Übergangsgeldes (§39) als Bestandteil der Grundvergütung.

 

Übergangsvorschrift

Diakoninnen und Diakone, die am 31.12.2000 in einem Dienstverhältnis standen, das am 1.1.2001 zu derselben Dienstgeberin bzw. zu demselben Dienstgeber fortbesteht, und deren Eingruppierung von der Zeit einer Bewährung in einer bestimmten Vergütungsgruppe abhängt, wird die vor dem 1.1.2001 zurückgelegte Zeit so berücksichtigt, wie sie zu berücksichtigen wäre, wenn die Neufassung bereits seit dem Beginn ihres Dienstverhältnisses gegolten hätte.